Dr. Regina Stürcke

Diplom-Medizinerin

Fachzahnärztin für Allgemeine Stomatologie

Lessingstraße 8

99096 Erfurt

Telefon 0361 - 345 2401

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Zahnarzt_Erfurt_ZahnschmerzProphylaxe macht Spaß

Gesund Zähne müssen kein Traum bleiben! Durch professionelle Vorsorge mit Hilfe unseres individuell abgestimmten Prophylaxekonzepts lassen sich Karies und Parodontitis (Zahnfleischschwund) weitestgehend vermeiden.

Im Rahmen einer sog. Mundhygienesitzung werden in unserer Praxis die Zähne und ihre Zwischenräume professionell gereinigt und sorgfältig poliert. Anschließend erfolgt dann die Fluoridierung mit speziellen Schienen, in die Gels eingebracht werden. Selbstverständlich erhalten Sie auch eine sorgfältige Zahnpflegeunterweisung. Danach sollten Sie etwa drei Stunden nichts essen und trinken.

 

Wir beraten Sie gern, rufen Sie uns an: 0361 345 2401

 

Mundhygienesitzungen sollten Sie sich mindestens zweimal jährlich gönnen, dann gehören Mundgeruch und Zahnbelag der Vergangenheit an. Strahlendes Lächeln und reiner Atem sind in der heutigen Zeit für den persönlichen Erfolg absolut notwendig. Terminvereinbarung unter Tel. Nr.: 0361 345 2401

Ganz klar muss ich betonen, dass auch die beste Prophylaxe eine sorgfältige Zahnpflege zu Hause nicht ersetzen kann.

 

Die werdende Mutter

Was kann ich für meine Zähne tun?

Die frühere Volksweisheit - Jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn - gilt so direkt heute nicht mehr. Denn es gibt keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen Schwangerschaft und Karies. Umstellungen im Hormonhaushalt während der Schwangerschaft führen jedoch zu Veränderungen bei Blutgefäßen und Bindegewebe. Dadurch kommt es zu erhöhter Entzündungsbereitschaft des Zahnfleisches, die sich zum Beispiel durch häufigeres Zahnfleischbluten äußert. Eine bereits vorliegende, durch Zahnbelag verursachte Entzündung des Zahnfleisches tritt jetzt stärker auf.

Größerer Appetit und Heißhunger auf Süßes und Saures fördern darüber hinaus die Kariesbildung. Auch unter dem in den ersten Schwangerschaftswochen gelegentlich auftretenden Erbrechen leiden die Zähne. Denn die aus dem Mageninneren abgesonderte aggressive Säure greift den Zahnschmelz an. Sie sollten deshalb die Zähne nach Erbrechen nicht mit Zahnbürste und Zahnpasta reinigen, sondern besser mit einer fluoridhaltigen Lösungen spülen. Der von der Magensäure aufgeraute Zahnschmelz kommt dadurch wieder schneller ins Lot und wird nicht von der Zahnbürste „weggeschrubbt“.

Um Karies und Zahnfleischentzündungen während der Schwangerschaft Einhalt zu gebieten, sollten Sie eine besonders sorgfältige Mundhygiene betreiben. Dazu gehören:

Zähne putzen nach jeder Mahlzeit oder auch nach dem Verzehr von Süßigkeiten (aber nicht nach Erbrechen).

Zusätzliche Anwendung von fluoridhaltigen Mundspüllösungen oder Gelees zur Zahnschmelzhärtung, zahnbewusste Ernährung mit wenig Zucker und Kohlenhydraten,

regelmäßige Information, Betreuung und Kontrolle durch Ihren Zahnarzt sind nicht nur für Schwangere empfehlenswert.

 

Frühgeburtsrisiko

In letzter Zeit wird vermehrt auch ein Zusammenhang zwischen Parodontitis und einem erhöhten Frühgeburtsrisiko mit vermindertem Geburtsgewicht diskutiert. Eine Zahnfleischentzündung kann ein Reservoir für Keime und deren Abfallprodukte (Endotoxine) sein, die bis in den Mutterkuchen vordringen und dort die Produktion von wehenauslösenden Substanzen provozieren. Ich empfehle daher meinen Patientinnen,  während der Schwangerschaft 2 Mal einen Kontrolltermin mit professioneller Mundhygiene wahrzunehmen.

Fluoride sind Multitalente

Fluorid ist ein Spurenelement im menschlichen Organismus. Seine „härtende“ Wirkung auf den Zahnschmelz wurde erst vor wenigen Jahrzehnten entdeckt: Einerseits macht es den Zahnschmelz weniger anfällig für Säureangriffe und die Ansiedelung von Bakterien, andererseits remineralisiert Fluorid den entkalkten Zahnschmelz. Herausgelöste Mineralien werden wieder zurückgeschleust.

Fluoride werden deshalb heute weltweit zur Kariesvorbeugung eingesetzt. Am häufigsten in Form von Zahnpasten, Mundspüllösungen oder Gelees, die einmal wöchentlich eingebürstet werden. Weitere Möglichkeiten sind Tabletten, Dragees oder angereichertes Speisesalz.

Fluoride sind unentbehrlich für die normale Entwicklung von Knochen und Zähnen.

Sie lagern sich in die Kristalle des Zahnschmelzes ein.

Der Zahnschmelz wird so widerstandsfähiger gegen die aggressiven Säuren der Plaque-Bakterien.

Fluoride verringern die Löslichkeit der Zahnschmelzkristalle.

Fluoride fördern die Remineralisation: Sie helfen, Kristalle des Zahnschmelzes zu ersetzen, die von Säuren bedroht werden.

Fluoride hemmen den Stoffwechsel der Mundbakterien: sie vermindern deren Säurebildung.

Darüber hinaus stärken Fluoride die Knochen und schützen sie vor Knochenschwund (Osteoporose).

 

Power ohne Ende

Fluorid ist nicht nur in unserem Speichel enthalten, sondern ebenso natürlicher Bestandteil unserer Umwelt und ein Mineral, das für Zähne und Knochen absolute „Power“ bedeutet.

Die von „Naturlabor Körper“ selbstproduzierte Fluoridmenge im Speichel reicht heute leider nicht mehr für den Eigenschutz unserer Zähne aus. Zu viele Big Macs, Frühstücksbrötchen und Gummibärchen, also veränderte Eßgewohnheiten, haben der Spucke einen Strich durch ihre Selbsthilfe gemacht.

Super: Karies – Intensiv - Prophylaxe

2x täglich Zähne mit fluoridhaltiger Zahnpasta putzen

1x wöchentlich Intensiv - Fluoridierung mit Spülung oder Fluorid-Gel

1x monatlich Fluorid-Lack

täglich fluoridiertes Speisesalz (erhöht die Fluorid-Konzentration des Speichels, der permanent die Zähne umspült)

 

Zähne bleichen

Zähne sollen nicht nur gesund sein und gerade stehen - immer mehr Menschen wünschen sie sich auch strahlend weiß. Dies ist in vielen Fällen auch möglich. Denn die moderne Zahnheilkunde hat Verfahren entwickelt, mit denen ein einzelner Zahn oder ganze Zahnreihen optisch aufgehellt werden können.

 

Verfärbungen der Zähne haben unterschiedliche Ursachen

Äußere Verfärbungen entstehen durch häufigen Genuss von Tee, Kaffee, Rotwein oder Nikotin. Sie lassen sich in den meisten Fällen in der Zahnarztpraxis durch eine professionelle Zahnreinigung mit schonenden Spezialgeräten entfernen.

Manchmal ist der Zahnschmelz jedoch von Natur aus eher gelblich oder grau. Allgemeinerkrankungen oder bestimmte Antibiotika können während der Zahnbildung innere Verfärbungen der Zähne verursachen. Auch ein Stoß oder eine Wurzelkanalbehandlung verursachen manchmal ein Nachdunkeln der Zähne. In diesen Fällen kann Ihr Zahnarzt mittels verschiedener Bleichverfahren eine optische Aufhellung erzielen.

 

Das Bleichen vitaler Zähne

Beim Bleichen vitaler - lebender - Zähne in der zahnärztlichen Praxis setzt Ihr Zahnarzt stärker konzentrierte Mittel ein, die schneller zum gewünschten Ergebnis führen. Das empfindliche Zahnfleisch wird dabei durch eine Gummifolie geschützt. ähnlich wie beim Haarefärben entwickelt sich in mehreren Sitzungen durch Einwirken von Wasserstoffperoxid die gewünschte Aufhellung. Das erwärmte Sauerstoffpräparat kann jedoch in seltenen Fällen zu einer Irritation des Zahnes führen und Zahnempfindlichkeiten oder Schmerzen auslösen.

Beim Bleichen zu Hause wird ein weniger starkes Spezialgel eingesetzt. Als Träger des Bleichmittels dient eine individuell angefertigte Kunststoffschiene. Je nach Verfärbung der Zähne sind mehrere Behandlungen erforderlich. Damit keine unerwünschten Nebenwirkungen auftreten, sollte der Zahnarzt regelmäßig kontrollieren. Gebleichte Zähne weisen manchmal vorübergehend eine erhöhte Empfindlichkeit gegen Hitze und Kälte auf, die sich jedoch durch das Einbürsten von Fluorid-Gelee wieder zurückbildet.

Die Zähne sollten gesund, sauber und frei von Zahnstein sein. Das Bleichmittel kann nur die Zähne aufhellen, nicht aber zahnfarbene Füllungen. Nach einem Bleaching können Füllungsfarbe und Zahnfarbe nicht mehr übereinstimmen. Nach zwei, drei Jahren - manchmal auch schon früher - dunkeln auch gebleichte Zähne meist wieder nach. Sie lassen sich dann aber wieder bleichen

 

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